Selber streichen oder Maler beauftragen?
Selber streichen kann gut funktionieren. Vor allem bei kleinen Räumen, einfachen weissen Wänden und Flächen ohne grosse Schäden.
Trotzdem wird der Aufwand oft unterschätzt. Denn ein sauberer Anstrich besteht nicht nur aus Farbe und Rolle. Wichtig sind auch Abdecken, Vorbereitung, Untergrund, saubere Kanten und das passende Material.
Wann selber streichen gut möglich ist
Selber streichen kann reichen, wenn die Arbeit einfach bleibt.
Zum Beispiel:
- eine kleine Wand auffrischen
- ein Keller- oder Nebenraum streichen
- einfache weisse Wände ohne starke Flecken
- eine Fläche ohne hohe Ansprüche streichen
- genug Zeit für Vorbereitung und Reinigung einplanen
Wichtig ist: Die Wand sollte trocken, sauber und tragfähig sein. Löcher, Risse und alte Farbschichten sollten vorher geprüft werden. Sonst sieht man Fehler nach dem Streichen oft noch deutlicher.
Wo viele den Aufwand unterschätzen
Der sichtbare Anstrich ist meistens nur der letzte Schritt. Vorher kommt die eigentliche Arbeit.
Dazu gehören:
- Möbel und Böden abdecken
- Steckdosen und Kanten schützen
- Risse und Dübellöcher ausbessern
- Flächen reinigen oder schleifen
- bei Bedarf grundieren
- passende Farbe wählen
- saubere Übergänge herstellen
Gerade bei Decken, Küchen, Treppenhäusern oder bewohnten Räumen wird es schnell aufwändiger als gedacht.
Wann ein Maler sinnvoll ist
Ein Maler lohnt sich vor allem dann, wenn das Ergebnis sauber und verlässlich wirken soll. Auch bei grösseren Flächen oder schwierigen Untergründen ist Erfahrung hilfreich.
Typische Beispiele:
- mehrere Räume oder eine ganze Wohnung
- Decken oder hohe Wände
- sichtbare Risse, Flecken oder alte Dübellöcher
- stark genutzte Räume
- Farbwechsel von dunkel auf hell
- Akzentwände oder präzise Farbkanten
- Mietwohnung vor Übergabe, Verkauf oder Einzug
- wenig Zeit für Abdecken, Schleifen und Nacharbeiten
Ein Malerbetrieb prüft zuerst den Untergrund. Danach werden die Flächen vorbereitet und passend gestrichen. So wird das Ergebnis meist ruhiger, gleichmässiger und stressfreier.
Was kostet mehr: selber streichen oder Profi?
Selber streichen wirkt zuerst günstiger. Man kauft Farbe, Rolle, Pinsel, Abdeckmaterial und Klebeband – und legt los.
Was oft vergessen geht: Zeit, Werkzeug, Reinigung und mögliche Nacharbeit. Wenn Farbe nicht deckt, Kanten unsauber werden oder Flecken wieder durchschlagen, wird aus einem kleinen Projekt schnell mehr Aufwand.
Ein professioneller Maler kostet mehr als reines Material. Dafür bekommen Sie Beratung, Vorbereitung, saubere Ausführung und ein Ergebnis, das zum Raum passt.
Fazit
Für kleine, einfache Flächen kann selber streichen gut reichen.
Wenn aber mehrere Räume, schwierige Untergründe, Decken, saubere Kanten oder ein verlässliches Ergebnis wichtig sind, lohnt sich ein Malerbetrieb.
Sie sind unsicher, was bei Ihrem Projekt passt? Senden Sie uns eine kurze Anfrage. Wir prüfen Ihr Vorhaben und besprechen die nächsten Schritte.
FAQ
Selber streichen ist gut möglich, wenn die Fläche klein ist, die Wand in gutem Zustand ist und keine grossen Vorarbeiten nötig sind.
Ein Maler lohnt sich bei mehreren Räumen, Decken, Flecken, Rissen, dunklen Farben, Akzentwänden oder wenn das Ergebnis besonders sauber wirken soll.
Viele unterschätzen das Abdecken, Ausbessern, Schleifen, Grundieren und die Zeit für Reinigung und Nacharbeit.
Selber streichen kann günstiger sein. Wenn aber Werkzeug, Zeit, Fehler und Nacharbeit dazukommen, lohnt sich ein Malerbetrieb oft eher.

